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Landeskirchen Baden und Württemberg mit dem KVI Innovationspreis 2011 ausgezeichnet

Köln, Juni 2011. Zu den Höhepunkten des 6. KVI Kongresses – Kirche, Verwaltung & Informationstechnologien, der vom 07. bis zum 08. Juni 2011 erstmalig im Wilhelm-Kempf-Haus, dem Tagungshaus des Bistums Limburg, ausgerichtet wurde, gehörte die Preisverleihung des KVI Innovationspreises 2010.

In diesem Jahr wurden vom KVI Beirat gemeinschaftlich die Evangelische Landeskirche in Baden sowie die Evangelische Landeskirche in Württemberg für das gemeinsame Projektieren und Handeln bei der Einführung eines Personalwirtschaftssystems prämiert.

Überreichung des KVI Innovationspreises 2011 an die die Evangelische Landeskirche in Baden sowie die Evangelische Landeskirche in Württemberg

Von links: Adalbert Bayer, Vorsitzender des KVI Beirats, Oberkirchenrat Erwin Hartmann, Leiter des Dezernates „Dienst- und Arbeitsrecht“ im Evangelischen Oberkirchenrat der Landeskirche in Württemberg, Kirchenrat Dr. Jörg Augenstein, Abteilungsleiter Personal- und Strukturplanung, in der Evangelischen Landeskirche in Baden sowie Prof. Dr. Friedrich Vogelbusch, Honorarprofessor an der Hochschule für Soziale Arbeit in Dresden, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Geschäftsführer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton AG.

 

Der KVI Innovationspreis würdigt eine herausragende und nachhaltige innovative Leistung mit Vorbildcharakter für andere Bistümer, Landeskirchen sowie kirchliche und kirchennahe Organisationen. Adalbert Bayer, der Vorsitzende des KVI Beirats, übergab den KVI Innovationspreis 2011 an Kirchenrat Dr. Jörg Augenstein, Abteilungsleiter Personal- und Strukturplanung, in der Evangelischen Landeskirche in Baden und an Oberkirchenrat Erwin Hartmann, Leiter des Dezernates „Dienst- und Arbeitsrecht“ im Evangelischen Oberkirchenrat der Landeskirche in Württemberg, stellvertretend für beide Landeskirchen.

In seiner Laudatio hob Prof. Dr. Friedrich Vogelbusch besonders vor, dass eine Kirche von der anderen lerne, dass gemeinsam Aufgaben innerhalb der Kirchen und nach außen in der Welt wahrgenommen würden und dass offen darüber berichtet werde. Damit setzten die beiden Landeskirchen den Ansatz der KVI Initiative vorbildlich um, gemeinsame Projekte zu entwickeln und zu realisieren sowie den einen vom anderen lernen zu lassen.

Die beiden Landesbischöfe Ulrich Fischer und Otfried July führten in einem Vorgespräch zur Preisverleihung gegenüber Prof. Dr. Friedrich Vogelbusch aus, dass die in den vergangenen Jahren etablierte Zusammenarbeit auch in Zukunft weiterhin gepflegt werden soll.

Hierbei wurden unter anderem folgende Kooperationsfelder benannt:

- Die Aufgabe des Beauftragten der Landesregierung wird gemeinsam wahrgenommen.
- Ebenso gibt es einen gemeinsamen Rundfunkbeauftragten.
- Das Kollegium der beiden Kirchen (gleichlautende Bezeichnung "Oberkirchenrat") tagt viermal im Jahr gemeinsam.
- Darüber hinaus gibt es dreimal ein Bischofsfrühstück (an dem auch die beiden leitenden Juristinnen teilnehmen).
- Im Bereich der tätigen Nächstenliebe – der Diakonie – gibt es das Projekt einer gemeinsamen Holding.

Über die KVI Initiative

Die KVI Initiative – Kirche, Verwaltung & Information greift seit ihrer Gründung im Jahr 2004 aktuelle und zukunftsweisende Themen auf, um verwaltungsorientierten Führungskräften in Kirchen, kirchlichen und kirchennahen Organisationen neue Impulse für ihre tägliche Arbeit zu geben. Sie erfüllt darüber hinaus die Funktion einer produkt-, verbands-, und arbeitsfeldübergreifenden Plattform für den Erfahrungsaustausch der Führungskräfte und stellt einen regelmäßigen Dialog mit Experten und der Wissenschaft her. An vielen Stellen der KVI Initiative wirken Persönlichkeiten der zwei großen Amtskirchen, Wissenschaftler und leitende kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit. So werden die Qualität und das Wirken der KVI Initiative stetig optimiert.

Kontakt: KVI Initiative, Peter S. Nowak, Tel.: 0 22 41 – 40 70 08, Fax: 0 22 41 - 40 70 09, E-Mail: pnowak@kviinitiative.de