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Erzdiözese Freiburg mit dem KVI Innovationspreis 2015 ausgezeichnet

Köln, Juni 2015. Auf dem 10. KVI Kongress – Kirche, Verwaltung & Informationstechnologien, der vom 10. bis zum 11. Juni 2015 im Augustinerkloster zu Erfurt stattfand, wurde zum sechsten Mal der KVI Innovationspreis verliehen. Prämiert wurde das Projekt „Bereitstellung von E-PKW für Dienstfahrten sowie Schaffung der entsprechenden Ladeinfrastruktur“ der Erzdiözese Freiburg.

Benedikt Schalk, Erzdiözese Freiburg, nimmt den KVI Innovationspreis 2015 entgegen

Wolfgang Glasstetter, Vorsitzender des KVI Beirats überreicht den KVI Innovationspreis 2015 an Benedikt Schalk, Leiter der Fachstelle „Energie und Umwelt“ im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg/Abb.: Patricia C. Lucas

In seiner Laudatio begründete Hendrik Mattenklodt, Pfarrer und Theologischer Referent am Gemeindekolleg der VELKD in Neudietendorf bei Erfurt, die Preisvergabe: „Kindergartengeschäftsführer, Verwaltungsbeauftragte und Gebäudefachleute des Erzbistums Freiburg nutzen im Rahmen eines Pilotprojektes Elektroautos für Dienstfahrten zu ihren Einsatzstellen. Ziel ist es, Rückschlüsse auf andere Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen im Erzbistum Freiburg zu gewinnen, um dann auch in weiteren Bereichen umweltfreundliche E-PKW einzusetzen. Dafür hat die Erzdiözese Freiburg in der ersten Phase eines dreijährigen Pilotprojektes zunächst in 2014 drei Renault Zoe angeschafft, die den katholischen Verrechnungsstellen Riegel, Stegen und Villingen für Dienstfahrten zur Verfügung gestellt wurden. Waren in der Vergangenheit die Mitarbeitenden dieser Verrechnungsstellen auch dienstlich mit ihren Privatautos unterwegs, fahren diese jetzt elektrisch.“

KVI Innovationspreis 2013 - Laudatio

Hendrik Mattenklodt, Pfarrer und Theologischer Referent am Gemeindekolleg der VELKD in Neudietendorf bei Erfurt, hielt die Laudatio zum mit dem KVI Innovationspreis 2015 prämierten Projekt „Bereitstellung von E-PKW für Dienstfahrten sowie Schaffung der entsprechenden Ladeinfrastruktur“ der Erzdiözese Freiburg/Abb.: Patricia C. Lucas

Im Rahmen des Projektes habe man sich aber auch der Thematik der Ladeinfrastruktur angenommen. „Bei einzelnen Mitarbeitenden, die mit den Elektroautos unterwegs sind, wurde zu Hause jeweils eine „intelligente Ladesteckdose“ installiert - die Rechnung für den hier gezapften Strom wird über mobile Stromzähler des Ladekabels direkt an die Verrechnungsstellen geschickt, so dass die Privatpersonen davon unbelastet bleiben. An den Verrechnungsstellen wurden außerdem Schnellladestationen aufgebaut. Innerhalb von ein, zwei Stunden erlangen die Autos hier wieder ihre volle Reichweite und stehen für weitere Dienstfahrten zur Verfügung.“

Zwischenzeitlich wurde das Projekt deutlich ausgeweitet und sogar mit einem eigenständigen Namen und Logo versehen. Im Projekt „elektrisch mobil“ sind heute 15 Stromer unterschiedlicher Hersteller im Einsatz. In drei Verrechnungsstellen und sieben Sozialstationen werden die Fahrzeuge auf ihre Alltagstauglichkeit getestet. Bei den Sozialstationen am Hochrhein wird sogar ein Carsharing mit örtlichen Kirchengemeinden versucht.

Mit „elektrisch mobil“ geht die Erzdiözese nach der erfolgreichen Energie-Offensive im Bereich Bau und Energie das nächste Handlungsfeld der Klima- und Umweltschutzleitlinien von 2007 an. „elektrisch mobil“ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt wird der Feldtest wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

Wolfgang Glasstetter, Vorsitzender des KVI Beirats, übergab den Preis dem Projektleiter Benedikt Schalk, Leiter der Fachstelle „Energie und Umwelt“ im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg, der von einer Delegation aus Freiburg begleitet wurde: Marianne Gerber, Leiterin der Verrechnungsstelle Riegel Vorreiterin und Anwenderin, Gisela Meßmer, Leiterin des Pflegezentrum St. Verena in Rielasingen, Projektleitung für die Sozialstationen, Andreas Gerlach, Ingenieurbüro Andreas Gerlach, Projektleitung für die Sozialstationen sowie Max Nastold, e-Motion Line GmbH, InitiativE Baden-Württemberg.

KVI Innovationspreis 2015 Gruppenfoto

Von links nach rechts: Wolfgang Glasstetter, der Vorsitzende des KVI Beirats, Gisela Meßmer, Leiterin des Pflegezentrum St. Verena in Rielasingen, Benedikt Schalk, Leiter der Fachstelle „Energie und Umwelt“ im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg, Marianne Gerber, Leiterin der Verrechnungsstelle Riegel Vorreiterin und Anwenderin, Andreas Gerlach, Ingenieurbüro Andreas Gerlach, Max Nastold, e-Motion Line GmbH, InitiativE Baden-Württemberg und Peter S. Nowak, Sprecher der KVI Initiative/Abb.: Patricia C. Lucas

Der KVI Innovationspreis 2015 will mit seiner Vergabe die herausragende Rolle der elektrischen Mobilität für die eigene Mobilität unterstreichen. Der KVI Innovationspreis würdigt eine herausragende und nachhaltige innovative Leistung mit Vorbildcharakter für andere Bistümer, Landeskirchen sowie kirchliche und kirchennahe Organisationen.

Die KVI Initiative – Kirche, Verwaltung & Information greift seit ihrer Gründung im Jahr 2004 aktuelle und zukunftsweisende Themen auf, um verwaltungsorientierten Führungskräften in Kirchen, kirchlichen und kirchennahen Organisationen neue Impulse für ihre tägliche Arbeit zu geben. Sie erfüllt die Funktion einer produkt-, verbands-, und arbeitsfeldübergreifenden Plattform für den Erfahrungsaustausch der Führungskräfte und stellt einen regelmäßigen Dialog mit Experten und der Wissenschaft her. An vielen Stellen der KVI Initiative wirken Persönlichkeiten der zwei großen Amtskirchen, Wissenschaftler und leitende kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit. So werden die Qualität und das Wirken der KVI Initiative stetig optimiert und weiterentwickelt.

Kontakt: Peter S. Nowak, Sprecher der KVI Initiative, Tel. mobil: 01 73 – 855 83 44, Email: pnowak@kviinitative.de, Web: www.kviinitiative.de

Trägergesellschaft der KVI Initiative ist die interim2000 GmbH, Im Mediapark 8, 50670 Köln, die sich seit vielen Jahren u.a. im kirchlichsozialen Bereich engagiert.